Ölschaden im Steinmetzbetrieb

19. Jul. 2018 | Öl-/Umweltschaden

Bei der Verladung eines Müllcontainers platzte der Hydraulikölschlauch des Transportfahrzeugs. Hydrauliköl trat unter hohem Druck aus und verteilte sich auf der Ausstellungsfläche eines Steinmetz-Betriebs. Hierdurch wurde die gepflasterte Ausstellungsfläche mit fast 80 hochwertigen Naturstein-Grabsteinen verunreinigt. Durch den Anspruchsteller wurde gefordert, alle Grabsteine vollumfänglich zu ersetzen.

Nach Kontaktaufnahme mit allen Beteiligten, wurde ein Ortstermin mit dem Geschädigten vereinbart um das Schadenausmaß festzustellen.

Da jeder Grabstein aufgrund unterschiedlicher Materialzusammensetzung anders auf die Beaufschlagung mit Hydrauliköl reagiert, wurde alle Grabmale einzeln vor Ort durch einen Gesteinsexperten der LOGICHECK begutachtet.

Unter Berücksichtigung unterschiedlicher Materialzusammensetzung, Oberflächenbeschaffenheit, Gesteinshärte und Grabstein-Geometrie, wurden Reinigungs- und Wiederherstellungsarbeiten gemeinsam mit dem Geschädigten besprochen.

Anschließend wurden alle Grabsteine, gemeinsam mit dem Anspruchsteller, in die Kategorien „nicht beschädigt“, „Totalschaden“, „zur Hälfte beschädigt“ und „durch Schleifen bzw. Reinigen wiederherstellbar“ eingestuft.

Auf Basis dieser Kategorisierung wurde die geforderte Schadensumme noch vor Ort mit dem Geschädigten besprochen.

Durch die Kombination aus Fachwissen gepaart mit einer transparenten Arbeitsweise, konnte sich die LOGICHECK so mit dem Geschädigten einigen.